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Hier bieten wir Ihnen nähere Informationen über einige unserer Ausbildungsprofile an.

Aufgrund der Nachfrage wird in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Unternehmen demnächst auch die Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft ausgebildet.

In der Vergangenheit nahm das Thema Sicherheit für Unternehmen aller Art sehr an Bedeutung zu. Daher verzeichnet die Sicherheitsbranche ein erhebliches Wachstum. Gerade in einem solchen Prozess sind Unternehmen auf eine verlässliche Aus- und Weiterbildungslogistik angewiesen. Da es lange keine staatlich anerkannten Abschlüsse in den Schutz- und Sicherheitsberufen gab, hat der Gesetzgeber inzwischen eine Struktur geschaffen, die den Erfordernissen der Sicherheitsbranche entspricht und attraktive Karrierechancen bietet.

Ganz unterschiedliche Wege können hier eingeschlagen werden. Klassisch ist für Schulabgänger mit Eignung eine der beiden Möglichkeiten des dualen Bildungssystems. Hier gibt es zunächst eine zweijährige Berufsausbildung „Servicekraft für Schutz und Sicherheit“, die ein gut ausgebildetes Fachpersonal hervorbringt, das bereit ist für den Einsatz in der Praxis. Weiterhin wird der Ausbildungsberuf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ mit einer dreijährigen Berufsausbildung angeboten. Hier stehen auch Managementqualitäten im Vordergrund. Diese beiden Abschlüsse bauen aufeinander auf, d.h. Servicekräfte können nach nur einem Jahr zusätzlicher Ausbildung den Abschluss als Fachkraft erwerben und damit ihre Qualifikation verbessern.

Nach entsprechender Berufspraxis können aber auch Quereinsteiger, die am Unterrichtungsverfahren nach § 34a GewO teilgenommen oder eine Sachkundeprüfung abgelegt haben, eine sogenannte Externenprüfung ablegen und einen regulären Ausbildungsabschluss als Servicekraft (Voraussetzung mindestens 3 Jahre Berufserfahrung) oder als Fachkraft (mind. 4,5 Jahre) erhalten. Eine andere Möglichkeit für Quereinsteiger ist die Umschulungsprüfung „Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft“.

Darüber hinaus kann man sich als Fachkraft nach zwei Jahren Berufserfahrung mit der Prüfung zum „Geprüften Meister für Schutz- und Sicherheit“ weiter qualifizieren. Alternativ existiert auch die nach ausreichender Berufserfahrung mögliche Prüfung zur „Schutz- und Sicherheitskraft“.

Quelle: Veröffentlichung der IHK